Connected TV im Mediaplan einordnen
Connected TV beschreibt die Nutzung eines mit dem Internet verbundenen Fernsehgeräts. Dazu gehören Smart-TVs ebenso wie Fernseher, die über Streaming-Sticks oder andere angeschlossene Geräte auf Online-Angebote zugreifen.
Werbung kann beispielsweise in werbefinanzierten Streaming-Diensten, Mediatheken oder Streaming-Kanälen erscheinen. Welche Angebote buchbar sind, hängt vom Markt, Anbieter und Einkaufsweg ab.
Der Bildschirm macht den Unterschied
Ein Streaming-Dienst kann auf dem Fernseher, Smartphone oder Computer genutzt werden. Eine Buchung bei einem Streaming-Anbieter ist deshalb nicht automatisch eine reine CTV-Kampagne. Für die Planung wird geprüft, auf welchen Geräten die Anzeigen tatsächlich erscheinen.
Auch YouTube-Werbung auf dem Fernseher gehört zur CTV-Nutzung. Die Besonderheiten der Plattform behandeln wir auf der YouTube-Ads-Seite.
Welche Aufgabe CTV übernehmen kann
📺 Bekanntheit aufbauen: Ihre Marke und Ihr Angebot mit Bild und Ton vermitteln.
🧩 Den Mediamix ergänzen: Menschen in weiteren Nutzungssituationen erreichen und Überschneidungen mit bestehenden Maßnahmen berücksichtigen.
🔎 Interesse vertiefen: Produkte oder Leistungen erklären und spätere Recherchen, Anfragen oder Käufe unterstützen.
Dass Streaming auf dem Fernseher relevant ist, zeigt die AGF-Plattformstudie 2026 I: 50,9 Prozent der Befragten geben an, ihr TV-Gerät auch zum Streaming zu nutzen. Die deutsche Untersuchung wurde von Kantar durchgeführt und verbindet persönliche Interviews mit technischen Prüfungen vor Ort. Die Nutzung ist allerdings nicht mit buchbarer Werbereichweite gleichzusetzen.
Quelle: AGF-Plattformstudie 2026 I, veröffentlicht am 15. Juli 2026
Werbung auf dem Fernseher, Produktrecherche auf dem Smartphone: Reaktionen auf CTV-Werbung können auf einem anderen Gerät erfolgen. KI-generierte Illustration.