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Kurzfassung

Videowerbung auf Websites, in Apps, auf YouTube und im Streaming gezielt einsetzen.

Plattformen & Formate

  • Videoumfelder
  • Instream & Outstream
  • Streaming & CTV
  • Kontaktqualität
Online Video anfragen

Programmatic

Online Video

Online-Video-Werbung macht Ihre Marke sichtbar und vermittelt, was Ihr Angebot auszeichnet. Auf Websites, in Apps, auf YouTube und in Streamingangeboten erreichen Sie Menschen auf Smartphone, Tablet, Computer und Fernseher.

incremance unterstützt Sie bei Planung, Mediaeinkauf und Optimierung sowie durch Audits und Sparring. Entscheidend ist das Zusammenspiel von Zielgruppe, Werbeumfeld und Video: Wo läuft Ihr Spot, wie wird er abgespielt und welchen Beitrag soll er leisten?

Ansatz & Vorgehen

Wo Ihre Videowerbung Menschen erreicht

Menschen sehen Videos in unterschiedlichen Situationen: Sie öffnen einen Beitrag auf einem Nachrichtenportal, scrollen durch einen Artikel oder streamen eine Serie. Videowerbung kann diese Situationen aufgreifen. Welche Werbeplätze passen, hängt von Ihrer Zielgruppe, der Botschaft und dem Kampagnenziel ab.

  • 📰 Publisher-Websites und Apps: Videowerbung in Nachrichten-, Sport-, Unterhaltungs- und Fachangeboten. Je nach Platzierung innerhalb von Videoinhalten oder zwischen anderen redaktionellen Inhalten.

  • ▶️ YouTube: Werbung rund um Videos und weitere YouTube-Inhalte. Die besonderen Kampagnentypen, Formate und Messmöglichkeiten erläutern wir auf der Seite YouTube Ads.

  • 🎬 Sender- und Streamingangebote: Dazu zählen beispielsweise Joyn und weitere Angebote aus dem ProSiebenSat.1-Portfolio, RTL+ sowie Netflix. Die verfügbaren Werbeplätze und Buchungswege unterscheiden sich nach Land, Anbieter und Format.

  • 📺 Connected TV: Videowerbung auf dem internetfähigen Fernseher. CTV beschreibt das Gerät beziehungsweise die Nutzungssituation und kann verschiedene Streamingangebote einschließlich YouTube umfassen. Mehr zur Planung auf dem großen Bildschirm unter Connected TV.

Unterschiedliche Angebote gemeinsam planen

incremance stellt passende Werbeumfelder zusammen und prüft die verfügbaren Zugänge, beispielsweise über Display & Video 360. Zum Einsatz kommen je nach Aufgabe offene Inventare oder gezielt vereinbarte Deals mit Publishern und Vermarktern.

Dabei werden Zielgruppen, Regionen, Budgets und Kontakthäufigkeit aufeinander abgestimmt. Eine vollständig gemeinsame Steuerung über alle Plattformen und Geräte ist jedoch nicht überall möglich. Diese Grenzen werden bei Planung und Auswertung berücksichtigt.

Netflix: bereits in Deutschland, ab 2027 auch in Österreich

Netflix-Werbung ist in Deutschland bereits programmatisch buchbar, unter anderem über Display & Video 360. Für Österreich und die Schweiz hat Netflix den Start seines werbefinanzierten Angebots für den 1. März 2027 angekündigt.

Welche Buchungswege, Formate und Targeting-Möglichkeiten zum Start verfügbar sind, wird für die konkrete Kampagnenplanung geprüft.

Quellen: Netflix zur programmatischen Buchung und zur angekündigten Erweiterung. Stand: Oktober 2026.

Instream und Outstream: Die Nutzungssituation entscheidet

Für die Gestaltung und den Einkauf macht es einen Unterschied, ob jemand bewusst ein Video ansieht oder durch andere Inhalte scrollt. Zwei Begriffe helfen bei der Einordnung:

  • 🎬 Instream: Werbung rund um einen Videoinhalt. Der Videoinhalt steht im Mittelpunkt der Nutzung. Die Anzeige läuft davor, darin oder danach, als Pre-Roll, Mid-Roll oder Post-Roll. Für die Planung zählen unter anderem Spotlänge, Ton und Überspringbarkeit.

  • 📰 Outstream: Videowerbung zwischen anderen Inhalten. Die Anzeige erscheint eigenständig, beispielsweise innerhalb eines Artikels oder Feeds. Sie wird häufig zunächst ohne Ton abgespielt. Produkt, Marke und Botschaft sollten deshalb auch visuell schnell verständlich sein.

Zwei Beispiele mit einer Siebträgermaschine: links eine Instream-Anzeige vor einem Video, rechts eine Outstream-Anzeige zwischen den Absätzen eines Artikels.Instream-Werbung läuft rund um einen Videoinhalt, Outstream-Werbung eigenständig zwischen anderen Inhalten. KI-generierte Illustration mit fiktiven Werbeplätzen.

Ein Videoplayer allein sagt noch wenig aus

Ein eingebetteter Player innerhalb eines Artikels ist nicht automatisch Instream. Läuft darin ein begleitendes redaktionelles Video, unterscheidet das IAB Tech Lab diese Situation als „Accompanying Content“ vom bewusst angesehenen Hauptvideo.

Für Ihre Kampagne ist deshalb die tatsächliche Einbindung entscheidend: Ist das Video der Anlass des Besuchs? Wie groß erscheint es? Startet es automatisch? Bleibt es beim Scrollen als kleines Fenster sichtbar?

incremance berücksichtigt diese Bedingungen bei der Auswahl der Werbeplätze und beim Briefing der Videos. Ein kurzer Produktimpuls stellt andere Anforderungen als eine Erklärung, die Bild und gesprochenen Text verbindet.

Quelle: IAB Tech Lab zur Einordnung von Videoplatzierungen.

Ein Blick in die Praxis: Videokontakte richtig einordnen

Zwei Platzierungen können einen ähnlichen Anteil vollständig abgespielter Videos aufweisen und trotzdem sehr unterschiedliche Werbekontakte liefern. Diese Kennzahl wird als Video Completion Rate (VCR) bezeichnet. Ein vollständig abgespielter Spot sagt zunächst, dass die Wiedergabe das Ende erreicht hat. Ob jemand die Botschaft aufmerksam wahrgenommen hat, ist damit noch nicht beantwortet.

Was hinter einer vollständigen Wiedergabe steckt

Ein Spot vor einem bewusst geöffneten Video trifft auf eine andere Nutzungssituation als eine Anzeige in einem kleinen Player neben einem Artikel. Auch Länge und Überspringbarkeit beeinflussen die Ergebnisse: Die Abschlussrate eines kurzen, nicht überspringbaren Spots lässt sich nicht ohne Weiteres mit jener eines längeren, überspringbaren Videos vergleichen.

incremance betrachtet deshalb mehrere Merkmale gemeinsam:

  • 📐 Darstellung und Sichtbarkeit: Wie groß erscheint die Anzeige und welche Teile der Wiedergabe finden im sichtbaren Bereich statt?

  • 🔊 Ton und Verständlichkeit: Ist der Ton aktiviert und funktioniert die Botschaft auch bei stummer Wiedergabe?

  • 🎬 Abspielbedingungen: Welche Länge hat der Spot, startet er automatisch und kann er übersprungen werden?

  • 🔎 Werbeumfeld: Auf welchen Websites, in welchen Apps und neben welchen Inhalten wird ausgespielt?

  • 🔁 Kontakthäufigkeit und Kosten: Wie oft wird die Zielgruppe laut verfügbarer Messung erreicht und was kosten die relevanten Kontakte?

Nicht jedes Inventar liefert sämtliche Angaben. Verfügbare Plattformdaten werden deshalb, wo sinnvoll, durch zusätzliche Messung und die Prüfung konkreter Platzierungen ergänzt.

Aus der Bewertung werden Entscheidungen

Werbeumfelder und Formate werden möglichst getrennt ausgewertet. So lässt sich erkennen, ob eine gute Gesamtrate Unterschiede innerhalb der Kampagne verdeckt.

Daraus ergeben sich konkrete Anpassungen: Budget verschieben, ungeeignete Platzierungen ausschließen, die Kontakthäufigkeit ändern oder eine passendere Videofassung einsetzen. Ein günstiger Kontakt kann sinnvoll sein, wenn er die gewünschte Botschaft unter passenden Bedingungen vermittelt. Ein höherer Preis muss sich durch einen relevanten Vorteil begründen lassen.

Sichtbarkeit und Tonstatus beschreiben Bedingungen des Werbekontakts. Sie belegen noch keine Aufmerksamkeit oder zusätzliche Verkäufe. Welche ergänzende Messung zur Kampagne passt, lässt sich im Rahmen von Measurement & Incrementality klären.

Aus vorhandenem Videomaterial passende Werbung machen

Ein vorhandener Spot kann die Grundlage für mehrere Werbeumfelder bilden. Häufig braucht es dafür unterschiedliche Fassungen. Die Anpassung beginnt bei der Frage, was Menschen in der jeweiligen Situation erkennen, verstehen und mitnehmen sollen.

Dasselbe Produkt, unterschiedlich vermittelt

Am Beispiel einer Siebträgermaschine lässt sich das verdeutlichen:

  • 🎬 Beim bewussten Videoansehen: Eine kurze Zubereitungsszene kann das Produkt erklären. Sprecher, Geräusche und Bild ergänzen sich. Marke und Nutzen sollten früh erkennbar sein, insbesondere wenn die Werbung übersprungen werden kann.

  • 📱 Beim Scrollen durch einen Artikel: Produkt und Kernaussage müssen auch ohne Ton verständlich werden. Eine klare Nahaufnahme und kurze Texteinblendungen können dafür geeigneter sein als eine längere gesprochene Einleitung.

  • 📺 Auf dem Fernseher: Gut lesbare Einblendungen und ein verständlicher Absender unterstützen die Botschaft. Der nächste Schritt muss zur Nutzung passen, etwa die Marke oder Website wiederzuerkennen, statt einen unmittelbaren Klick vorauszusetzen.

Werbung für eine Siebträgermaschine auf drei Geräten: Zubereitungsszene im Desktop-Video, Hochformatanzeige im Smartphone-Artikel und Produktbotschaft auf dem Fernseher.Dasselbe Produkt und ein wiedererkennbarer Absender, angepasst an drei Nutzungssituationen. KI-generierte Illustration mit einer fiktiven Kaffeemarke und beispielhaften Werbemitteln.Was vor der Ausspielung geprüft wird

  • 👁 Einstieg: Sind Produkt, Marke oder Anliegen früh genug erkennbar?

  • 💬 Botschaft: Vermittelt die Fassung einen klaren Gedanken und funktioniert sie unter den vorgesehenen Tonbedingungen?

  • 📐 Format und Länge: Passen Schnitt, Seitenverhältnis und Textgröße zu den gebuchten Werbeplätzen?

  • 🎯 Nächster Schritt: Ist verständlich, was Interessenten tun können, und passt eine verlinkte Zielseite zur Aussage des Videos?

incremance leitet daraus das Briefing für Ihr Team oder Ihre Produktionsagentur ab. Bei Bedarf unterstützt pointed bei der Videoproduktion. Produktion, Anpassungen und Kampagnenbetreuung werden im Umfang gesondert abgestimmt.

Unterschiedliche Einstiege oder Botschaften werden gezielt getestet. Welche Fassung weiterläuft, wird anhand der vereinbarten Ziele und möglichst vergleichbarer Ausspielungsbedingungen beurteilt.

Kontakt

Wo soll Ihre Videowerbung wirken?

Ob vorhandene Spots, eine geplante Kampagne oder Fragen zur bisherigen Auslieferung: Im Erstgespräch besprechen wir Ihre Ziele, Zielgruppen und verfügbares Material. Gemeinsam klären wir, welche Werbeumfelder passen und ob Planung, laufende Betreuung, ein Audit oder Sparring sinnvoll ist.

Sitz
Kirchwegerstraße 9/2
3362 Mauer bei Amstetten

FAQ

Häufig gestellte Fragen

Was unterscheidet Online Video, YouTube Ads und Connected TV?

Online Video ist der übergreifende Begriff für digitale Videowerbung. YouTube ist eine Plattform innerhalb dieses Bereichs. Connected TV beschreibt die Nutzung auf einem internetfähigen Fernseher und umfasst unterschiedliche Streamingangebote, darunter auch YouTube. Für die Kampagnenplanung werden Anbieter, Geräte und konkrete Werbeplätze gemeinsam betrachtet.

Was ist der Unterschied zwischen Instream und Outstream?

Instream-Werbung läuft vor, während oder nach einem Videoinhalt, den Menschen bewusst ansehen. Outstream-Werbung erscheint eigenständig zwischen anderen Inhalten, beispielsweise in einem Artikel oder Feed. Für den Einkauf zählen neben dieser Einordnung auch Playergröße, Ton, Sichtbarkeit und Wiedergabebedingungen.

Kann incremance Werbung auf Netflix, Joyn oder RTL+ planen?

Ja. incremance prüft, welche Angebote zu Ihrer Zielgruppe und Ihrem Zielmarkt passen und über welche Buchungswege sie zugänglich sind. Die verfügbaren Werbeplätze, Formate und Konditionen unterscheiden sich je nach Anbieter und Land. Nicht jedes Angebot ist über jede Einkaufsplattform buchbar.

Können wir unsere vorhandenen Videos verwenden?

Häufig ja. Zunächst wird geprüft, ob Länge, Seitenverhältnis, Einstieg und Botschaft zu den vorgesehenen Werbeplätzen passen. Ein vorhandener Film kann beispielsweise durch einen kürzeren Schnitt, frühere Markenkennung, Untertitel oder Texteinblendungen angepasst werden. Welche Fassungen benötigt werden, wird vor der Überarbeitung festgelegt.

Übernimmt incremance auch die Videoproduktion?

incremance übernimmt die Kampagnenplanung und leitet daraus die Anforderungen an die Videos ab. Die Umsetzung wird mit Ihrem Team, Ihrer Produktionsagentur oder bei Bedarf mit unserem Partner pointed abgestimmt. pointed bietet Foto- und Videoproduktion an. Produktionsumfang und Kosten werden gesondert von der Kampagnenbetreuung vereinbart.

Woran lässt sich der Erfolg einer Videokampagne erkennen?

Das richtet sich nach der Aufgabe der Kampagne. Reichweite, Kontakthäufigkeit, Sichtbarkeit und Abspielverlauf helfen, die Auslieferung zu beurteilen. Sie belegen allein noch keine Werbewirkung. Je nach Ziel können beispielsweise Markenstudien, qualifizierte Websitebesuche, Anfragen oder Verkäufe ergänzend betrachtet werden. Unterschiedliche Spotlängen und Wiedergabebedingungen werden bei Vergleichen berücksichtigt.

Welches Budget ist für Online-Video-Werbung sinnvoll?

Das hängt von Zielgruppe, Region, Laufzeit, Werbeumfeldern und Produktionsbedarf ab. Einzelne Anbieter oder Deals können Mindestvolumen voraussetzen. incremance prüft, welche Kombination mit Ihrem Budget sinnvoll umsetzbar ist und welche Auswertung damit möglich wird. Media, Betreuung und gegebenenfalls Produktion werden getrennt berücksichtigt.

Ist auch ein Audit oder Sparring ohne laufende Betreuung möglich?

Ja. incremance kann bestehende Videokampagnen prüfen, die Auswahl von Werbeumfeldern und Formaten begleiten oder Ihr Team bei Auswertung und Optimierung unterstützen. Umfang und Aufgaben werden passend zu Ihrer Ausgangslage vereinbart.